Do. Feb 25th, 2021
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Neuerscheinung: Ulrich Kutschera: Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte.

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ULRICH KUTSCHERA

Tatsache Evolution. Was Darwin nicht wissen konnte.

2009

dtv

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Bibel hatte im christlichen Kulturkreis bisher kaum ein Buch eine derartige Wirkung wie Charles Darwins Origin of Species (1859, 6. Aufl. 1872). Das vor 150 Jahren erstmals veröffentlichte schwer verständliche Werk wird zwar häufig zitiert, aber im Gegensatz zur „Heiligen Schrift“ selten im Detail studiert. In diesem Buch zum Darwin-Jahr 2009 wird von einem international ausgewiesenen Evolutionsbiologen und Physiologen, der in Deutschland und in den USA forscht, dargelegt, was Darwin wirklich sagte, wo er sich geirrt hat und welche seiner fünf Theorien zum Artenwandel durch nachfolgende Forschungen bestätigt werden konnten. In einem biographischen Teil wird das Leben und wissenschaftliche Gesamtwerk von Darwin beschrieben, der als »Mozart der Biologie« gewürdigt wird. Der Autor begründet, welche Rolle der Zufall in der etwa 3 500 Millionen Jahre andauernden Evolution gespielt hat und warum die Biologen das Andersartigwerden der Organismen heute als Tatsache akzeptieren.

Nach Darlegung der auch auf der Ebene der Gene nachgewiesenen natürlichen Selektion wird die Weiterentwicklung von Darwins Deszendenztheorie über den Neo-Darwinismus bis zur modernen Evolutionsbiologie geschildert, die heute ein System verschiedener Theorien aus den Bio- und Geowissenschaften darstellt. Der Leser erfährt u. a., warum selbstloses (altruistisches) Verhalten nicht im Widerspruch zu Darwins Selektionsprinzip steht, dass die sich stetig wandelnde Erde tatsächlich exakt 4527 Millionen Jahre alt ist und warum es in der Natur kein intelligentes Design gibt.

Im letzten Kapitel entwirft der Autor U. Kutschera eine neue integrative Theorie vom Verlauf und den Antriebskräften der Evolution in allen fünf Organismen-Reichen der Erde. Dieses »Synade-Modell« der Makroevolution basiert auf der Symbiogenese, die für den Ursprung der ersten Mehrzeller verantwortlich war, der natürlichen Selektion und der Dynamischen Erde, d.h. geologischen Prozessen wie der Kontinental-Drift und dem Vulkanismus.

Diese neue Sicht  führt weit über Darwins klassische Theorien hinaus, ohne jedoch den Grundprinzipien, die der geniale Urvater der Evolutionsforschung vor 150 Jahren publiziert hat, zu widersprechen.

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